Für viele Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte passt die private Krankenversicherung besser zur beruflichen Realität als die gesetzliche Krankenversicherung. Das liegt weniger an kurzfristigen Beitragsaspekten, sondern an strukturellen Unterschieden.
Die PKV ermöglicht es Anwälten, ihre Leistungen gezielt auszuwählen und die medizinische Versorgung an den eigenen Anspruch anzupassen. Gerade für Berufsgruppen mit hoher Arbeitsbelastung und wenig zeitlichem Spielraum ist der Zugang zu hochwertiger medizinischer Versorgung ein entscheidender Faktor.
Hinzu kommt, dass Anwälte häufig über eine stabile Einkommensperspektive verfügen und unternehmerisch denken. Die PKV bietet hier individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und langfristige Planungsspielräume, während die gesetzliche Krankenversicherung stark einkommensabhängig ist.
Entscheidend ist dabei nicht, dass die PKV grundsätzlich „besser“ ist, sondern dass sie für viele Anwälte besser passt.